Für den Fall, dass die eigene Willenskraft verloren geht
Quelle: Stadtspiegel Bochum, 11.02.2012
Am Dienstag, den 28. Februar 2012 findet um 18.30 Uhr
im Erich- Brühmann Haus der evangelischen Gemeinde Bochum Werne,
Kreyenfeldstrasse 36, 44894 Bochum
eine Veranstaltung des Palliativnetzes Bochum zum Thema Patientenverfügung statt.
Wir möchten das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten.
Wie ist das, wenn Ärzte in der Notaufnahme oder auch Notärzte in Notfallsituationen Entscheidungen treffen müssen, auch wenn sie nicht viel über den kranken Menschen wissen?
Ist es nicht auch für den Hausarzt leichter zu entscheiden: Du darfst in Ruhe zuhause sterben, und ich muß Dich jetzt nicht mehr ins Krankenhaus schicken - wenn vorher alles besprochen ist?
Wenn ein Mensch nicht mehr essen und trinken kann- muss er dann künstlich ernährt werden, damit das Pflegeheim nicht in den Ruf gelangt, es lasse seine Bewohner verhungern?
Aber auch die pflegenden Angehörigen sind oft verunsichert bezüglich weiterer lebensverlängernder Maßnahmen, wenn sich der Patient nie geäußert hat zu seinen Wünschen. Dürfen Behandlungen abgebrochen werden?
Zu den Vortragenden gehören
Im Anschluß an die Kurzvorträge soll Zeit sein für persönliche Gespräche mit den Experten.
» Download "Einladung zur Informationsveranstaltung"
» Download "Plakat zur Informationsveranstaltung"
Quelle: Bezirksstellenbrief der KVWL für den Raum Bochum/Hagen Nr. 2/2011
Samstag: 3. Bochumer Palliativsymposium für Fachleute - Sonntag: offene Info-Veranstaltung für Jedermann
Quelle: Stadtspiegel WAT, 09.11.2011
Palliativnetz lädt zum Informationswochenende. Ein Tag für Fachkräfte, einer für alle Bürger
Quelle: WAZ Wattenscheid, 08.11.2011
Liebe Patientin, lieber Patient,
Besonders aufmerksam möchte ich Sie auf die Informationsveranstaltung des Palliativnetzes Bochum am 13. November in der alten Lohnhalle in Bochum Wattenscheid aufmerksam machen.
Wir möchten Sie für das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sensibilisieren.
Brauchen wir diese Dokumente oder nicht.
Wir verstehen uns als Ratgeber, die täglich mit Entscheidungen am Lebensende zu tun haben.
Wir möchten das Thema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.
In Kurzvorträgen schildern die einzelnen Mitarbeiter des Palliativnetztes ihre persönlichen Erfahrungen mit Patienten.
Ein besonderer Schwerpunkt ist aber auch das persönliche Gespräch der Besucher unserer Veranstaltung mit den Mitgliedern des Palliativnetzes.
Natürlich geben wir auch Empfehlungen und Adressen für die Beschaffung von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten.
Über Ihr Kommen zu unserer Veranstaltung würde ich mich herzlich freuen.
Ihre Birgitta Behringer
» Download "Einladung zur Informationsveranstaltung"
Palliativnetz Bochum stellt seine "Rote Mappe" für eine bessere Therapie vor.
Quelle: Ruhrwort, Jahrgang 53 Nr. 32, 13.08.2011
Palliativnetz stellt alle wichtigen Informationen für Angehörige von Schwerkranken in eriner Roten Mappe zusammen
Quelle: WAZ, Bochum, 04.08.2011
Mit der roten Palliativ-Mappe will das Palliativnetz künftig transparenter arbeiten.
Dr. Matthias Heer, Dr. Birgitta Behringer, Christiane Breddemann und Dr. Bettina Claßen freuen sich über die neu entwickelte Rote Mappe des Palliativnetzes.
Artikel aus: Ruhr-Nachrichten, 30.07.2011 RN-Foto Wiese
» weitere Informationen zur roten Palliativ-Mappe
Liebe Patientin, lieber Patient,
seit Anfang Mai sind in Deutschland vermehrt Personen an blutigem Durchfall und dem hämolytisch urämischen Syndrom (=HUS) erkrankt. Es handelt sich hier um den bislang größten Ausbruch in Deutschland. Vor allem die Alters- und Geschlechtsverteilung ist ungewöhnlich. Während zu anderen Zeiten vornehmlich Kinder betroffen sind, sind aktuell vor allem Erwachsene und besonders Frauen an diesem schweren Krankheitsbild erkrankt.
EHEC- Infektionen werden durch enterohämorrhagische Escherischia coli- Bakterien hervorgerufen, die das sogenannte Shigatoxin (ein bestimmtes Gift) produzieren.
Der gegenwärtige Stamm HUSEC 041 trägt Eigenschaften von zwei verschiedenen Typen krankmachender Escherischia coli.
Das Shigatoxin im aktuellen Keim besitzt im Vergleich zu anderen Shigatoxinen keine deutlich größere Giftigkeit. Eine Erklärung für den Ernst der aufgetretenen Fälle könnte sein, dass der Keim eine verstärkte Fähigkeit zur Anhaftung an die Darmzotten hat. Dadurch wäre er in der Lage, die Darmwand rascher zu zerstören und überschießende Immunreaktionen auszulösen. Die Giftstoffe würden in größerer Menge in die Blutbahn gelangen und häufiger zum Hämolytisch urämischen Syndrom führen.
Obwohl man nun die genetischen Eigenschaften des Bakteriums analysiert hat, ist die Infektionsquelle immer noch ungeklärt. Gerard Krause, Leiter der Epidemiologie am Berliner Robert Koch Institut, glaubt ziemlich sicher, dass es sich um irgendein Lebensmittel mit rohem Gemüse handelt, das regional in Norddeutschland vermarktet wurde. Fast alle Fälle außerhalb Norddeutschlands lassen sich durch entsprechende Reisen nach Norddeutschland erklären.
EHEC- Infektionen verlaufen entweder asymptomatisch, oder führen zu wäßrigen Durchfällen oder blutig wäßrigen Durchfällen.
Bei den Komplikationen handelt es sich entweder
um Erkrankungen des Darmtrakts mit blutig schleimigen Durchfällen und Bauchkrämpfen
und um Komplikationen außerhalb des Darms:
hier geht es um das hämolytisch urämische Syndrom (HUS), das mit einer hämolytischen Anämie (Blutarmut), einer Thrombozytopenie (Mangel an Blutplättchen) und einem akuten Nierenversagen einhergeht.
Zudem gibt es die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura, die die Symptome des HUS und zusätzliche cerebrale Symptome wie Krampfanfälle vereint.
Symptome von EHEC assosziierten Durchfallerkrankungen beginnen innerhalb einer Woche Beginn des Durchfalls.
Die das HUS verursachenden EHEC Bakterien werden direkt oder indirekt vom Tier auf den Menschen übertragen. Die Erregeraufnahme erfolgt über Kontakt mit Tierkot, über kontaminierte Lebensmittel oder Wasser oder durch Schmierinfektionen von Mensch zu Mensch.
Therapeutisch kommen Antibiotika nicht in Frage; vielmehr kümmert man sich um die ausreichende Flüssigkeits und Salzzufuhr. In schweren Fällen ist aber eine Dialyse nötig und die Patienten müssen intensivmedizinisch betreut werden.
Die Erkrankung kann tödlich verlaufen, viele Patienten werden dialysepflichtig oder leiden an einer chronischen Niereninsuffizienz oder an Bluthochdruck.
Einstweilen kann man nur sagen: Hände weg von rohem Gemüse.
Wie bisher gilt, dass alle Personen mit Durchfall darauf achten sollten, dass strikte Hände Hygiene eingehalten wird.
Personen mit blutigem Durchfall sollten umgehend einen Arzt aufsuchen.
Ärzte sollten bei diesen Patienten einen EHEC- Nachweis im Stuhl anstreben.
Ärzte sollten ihre Patienten bei ersten Anzeichen eines HUS an geeignete Behandlungszentren überweisen.
Um von den Zigaretten loszukommen, reicht guter Wille meist nicht aus. Mit einer professionellen Anleitung und etwas Geduld steigen die Erfolgsaussichten deutlich.
Erschienen in: HausArzt; Patientenmagazin, 2. Quartal 2011; 24-25
In den vergangenen Monaten haben wir wieder viele strukturelle Veränderungen vorgenommen. Nachdem wir seit dem Herbst 2010 nun die neue Anmeldung haben, wurde im Januar 2011 unser 3. Sprechzimmer sowie mein persönlicher Arbeitsraum renoviert.
In den nächsten Tagen bekommen wir einen neuen und modernen EKG- und Belastungs-EKG- Arbeitsplatz. Dies wird ganz deutlich zur Verbesserung unserer papierlosen Dokumentation führen, da wir nun Ihre EKGs problemlos in Ihrer Krankenakte unseres Computersystems speichern können.
Wir alle haben uns weiter fortgebildet. Ich selber habe neben meiner Berechtigung, Ärzte in der hausärztlich-internistischen Medizin für 2 Jahre auszubilden nun auch die Qualifikation, Kollegen 12 Monate in der Palliativmedizin weiterzubilden.
Am 09.03.2011 hatten wir unser gemeinsames Notfallseminar in der Praxis. Dieses halten wir regelmäßig ab, damit wir für Notsituationen und im schlimmsten Fall für eine Reanimation gerüstet sind. Nebenbei wurden alle Geräte und Medikamente überprüft.
Barbara Jaskolla hat nun die Ausbildung zur entlastenden Versorgungsassistentin begonnen. So wird sie mich in einem Jahr tatkräftig unterstützen können mit ihrem zusätzlichen Wissen in der Notfallversorgung, dem Impfmanagement, der Versorgung älterer Patienten, der Palliativversorgung und vielem mehr. Sie freut sich auch schon auf den ein- oder anderen Hausbesuch bei den Patienten, die nicht mehr in unsere Praxis kommen können.
Yvonne Balcar wird sich zusätzlich im Wundmanagement weiterbilden.
Übrigens starten wir wieder einmal eine Patientenumfrage bezüglich Ihrer Zufriedenheit mit uns. Über eine rege Teilnahme freuen wir uns. Diesmal geschieht die Auswertung der Ergebnisse im Medizinischen Qualitätsnetz Bochum, sodass wir uns dann mit anderen Praxen messen können. Machen Sie mit, wir freuen uns und sind gespannt!
Ganz viele Grüße von Ihrem Praxisteam
Dr. Birgitta Behringer
Die Räder greifen ineinander, alle Partner befruchten sich gegenseitig und der Kommunikationsfluss läuft rund: Wenn die Netzwerkpartner von der Entwicklung des Bochumer Palliativnetzes sprechen, ist ihre Begeisterung spürbar.
Christiane Breddemann, Birgitta Behringer, Christel Müller-Ovelhey (stehend), Simone Dorfstecher-Reichel und Bettina Claßen (sitzend), freuen sich über die hervorragende Zusammenarbeit im Bochumer Palliativnetz. RN-Foto Insberg
Palliativmediziner, Pflegedienste und Hospizvereine arbeiten seit fünf Jahren zusammen, um Schwerstkranken und Sterbenden die letzte Lebensphase möglichst angenehm zu gestalten.
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Quelle: Ruhr Nachrichten, Wattenscheid,
von Miriam Instenberg
Den internationalen Hospiztag am Samstag nimmt das Palliativnetz Bochum zum Anlass, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Überschreiben könnte man sie mit dem Titel „Vom Einzelkämpfer zum multiprofessionellen Team“.

Partner im Palliativnetz Bochum: Dr. Bettina Claßen (Palliativmedizin), Dr. Birgitta Behringer (Palliativmedizin), Christel Müller-Ovelhey (Koordinatorin Hospizverein Wattenscheid), Simone Dorfstecher-Reichel (Projektleiterin Palliativpflege, Augusta Ambulante Dienste), Siegfried Schirmer (Hospizverein Wattenscheid), Christiane Breddemann (Pflegedienstleiterin, Augusta Ambulante Dienste). Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool
„In den letzten drei Jahren sind wir zum bestens funktionierenden Netzwerk zusammengewachsen“, resümiert Siegfried Schirmer, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Hospizvereins Wattenscheid. Den Grundstein hat 2005 eine Gruppe von Medizinern, Pflegedienst-, Hospizdienst- und Apotheken-Mitarbeitern gelegt. Ihr gemeinsames Ziel: Schwerstkranken und Sterbenden mit einer symptomlindernden Behandlung und Betreuung die letzte Lebensphase in der gewohnten Umgebung zu ermöglichen.
Seitdem hat sich viel getan: Mit im Boot sind mittlerweile der palliativärztliche Dienst mit einem ärztlichen Bereitschaftsdienst von sieben Medizinern, zwei Pflegedienste mit ausgebildeten Palliativ-Care-Pflegefachkräften, drei ambulante Hospizdienste, das Hospiz St. Hildegard, die Palliativstation des Bergmannsheils, die Onkologie der Augusta-Krankenanstalt, eine Apotheke und ein Sanitätshaus – und mehr als 500 Hausärzte. „Das ist eine bombastische Zahl, da sind wir im Bereich Bochum wirklich Weltklasse“, erklärt Dr. Bettina Claßen, Vorstandsmitglied im Palliativnetz.
Auch mehrere Alten- und Pflegeheime sind heute Netzwerkpartner: Dort haben Hospizdienste und Palliativmediziner offene Türen eingerannt. „Es entwickelt sich eine andere Kultur“, sagt Dr. Bettina Claßen. „Ich glaube, dass in ein paar Jahren im Altenheim ganz anders gestorben wird.“ Die Zahlen können sich jetzt schon sehen lassen: „Seit April 2009 sind nur noch sechs Prozent der insgesamt 600 vom Palliativnetz betreuten Patienten im Krankenhaus gestorben“, erklärt Dr. Claßen.
Damit das gelingen kann, müssen im Palliativnetz alle Rädchen ineinander greifen, die Mitarbeiter untereinander gut vernetzt sein. Denn im Mittelpunkt, betont Christel Müller-Ovelhey, Koordinatorin im Hospizverein, steht das Wohl der Patienten. Um sie bestmöglich versorgen zu können, sind alle Partner in der Lage, innerhalb von Stunden zu reagieren. „Kurze Wege und wenig Bürokratie“, nennt Schirmer das Stichwort.
So ruht die Betreuung Schwerstkranker und Sterbender heute auf drei Säulen: Medizin, Pflege und psychosoziale Betreuung durch die ehrenamtlichen Hospizdienstler. Nicht nur Patienten und Angehörige profitieren von dieser Vernetzung. „Wir betreuen ja in gewissem Sinne auch die Pflegekräfte in den Heimen“, erklärt Christel Müller-Ovelhey. „Wir versuchen, allen eine stärkende Hand in den Rücken zu legen.“
Und die Vernetzung zieht weitere Kreise: Auch Psycho-Onkologen, Geronto-Psychiater und weitere Fachärzte sollen mit ins Boot. Dr. Claßen: „Die ersten Kontakte sind geknüpft.“ Für die Patienten bedeutet die Vernetzung neben allem anderen auch größtmögliche Sicherheit: „Der Palliativmediziner fragt zuerst nach dem Willen des Patienten, wie im Notfall verfahren werden soll.“
Quelle: WAZ, Wattenscheid, von Annette Wenzig
Schmerzfreies Leben und würdevolles Sterben stehen im Fokus des Bochumer Palliativnetzes. Dieses hat mittlerweile eine Vorreiterrolle für ganz NRW.
Die Räder greifen ineinander, alle Partner befruchten sich gegenseitig und der Kommunikationsfluss läuft rund: Wenn die Netzwerkpartner von der Entwicklung des Bochumer Palliativnetzes sprechen, ist ihre Begeisterung spürbar.
Palliativmediziner, Pflegedienste und Hospizvereine arbeiten seit fünf Jahren zusammen, um Schwerstkranken und Sterbenden die letzte Lebensphase möglichst angenehm zu gestalten.
Die Begleitung von sterbenden Menschen war lange Zeit Aufgabe der Hospizdienste. Unabhängig von Ärzten und Pflegediensten kümmerten sie sich um Seelsorge und psychosoziale Betreuung. „Die Entwicklung des Bochumer Palliativnetzes zeigt aber, dass es nur von Vorteil ist, wenn alle an der Pflege Beteiligten zusammenarbeiten“, meint Siegfried Schirmer, ehrenamtlicher Geschäftsführer des Hospizvereins Wattenscheid.
Die Zahlen geben ihm Recht: In Bochum gehören 500 Hausärzte zum Palliativnetz, im Jahr 2009 wurden hier 600 Patienten palliativmedizinisch versorgt und nur sechs Prozent der Betreuten mussten im Krankenhaus sterben.
Denn Ziel der Zusammenarbeit im Palliativnetz ist immer: den Patienten ein schmerzfreies Leben und ein würdevolles Sterben zu ermöglichen. Die Zusammenarbeit der Netzwerkpartner, zu denen verschiedene Palliativmediziner, zwei ambulante Palliativpflegedienste, drei Hospizvereine, eine Apotheke, die Palliativstation des Bergmannsheil-Klinikums sowie das Hospiz St. Hildegard gehören, schafft aber nicht nur Vorteile für die Patienten.
„Auch für uns als Ärzte ist es einfacher, einen Patienten richtig zu behandeln, wenn wir durch den gegenseitigen Austausch über seinen psychischen Zustand und seine Entwicklung informiert sind“, sagen die Palliativmedizinerinnen Dr. Bettina Claßen und Dr. Birgitta Behringer.
Auch die Pflegedienste profitieren von der Netzwerkarbeit. Kommt es zu einem Notfall, habe man stets den zuständigen Palliativmediziner an der Hand, betonen Christiane Breddemann und Simone Dorfstecher-Reichel von der Palliativpflege der „Augusta Ambulante Dienste“. Hinzu kommt, dass geschulte Ehrenamtliche der Hospizdienste nicht nur die Patienten, sondern auch die Angehörigen emotional auffangen und unterstützen können.
Wie gut die Vernetzung der Kooperationspartner tatsächlich funktioniert, zeigt der nationale Vergleich: Das Palliativnetz Bochum gilt inzwischen als Vorbild und Vorreiter für ähnliche Initiativen in ganz NRW.
Quelle: RuhrNachrichten, WATTENSCHEID, von Miriam Instenberg
ZWEITES SYMPOSION am 5. und 6. November 2010Wir freuen uns sehr, Sie in diesem Jahr erstmals unter der Schirmherrschaft des Palliativnetz Bochum e.V. zu unserem zweiten Palliativmedizinischen Symposion in Bochum-Wattenscheid begrüßen zu dürfen.
Es hat sich viel getan. Allein in Bochum wurden 2009 mehr als 600 Patienten palliativmedizinisch versorgt. In Westfalen-Lippe waren es über 6000! Der Vertrag, der diese Versorgung ermöglicht, wurde bis 2011 verlängert. Das ist ein Grund zur Freude.
Wir möchten in diesem Jahr ganz bewusst den Blick von der Medizin auf die anderen Bereiche der Palliativbewegung ausdehnen. Während im letzten Jahr die Hauptvorlesungen medizinischen Themen gewidmet waren, finden in diesem Jahr die rein medizinischen Fortbildungsveranstaltungen in Form von Workshops statt. Thema der Vorlesungen am Samstag sind in diesem Jahr ethische Fragestellungen, der Umgang mit Ver storbenen in stationären Einrichtungen und zuhause, das Thema der Rituale und somit ein Blick auf unsere Lebensund Sterbekultur.
Wir freuen uns auf ein spannendes Wochenende und auf viele gute Gespräche!
» Download der Einladung und des Programms
Liebe Patientinnen und Patienten,
zum Ende der Sommerferien möchte ich Sie herzlich begrüßen und Ihnen nach einer hoffentlich schönen Zeit einen guten Schul-und Arbeitsbeginn wünschen.
Unsere Praxis hat schon wieder einige Wochen geöffnet. Der größte Teil der Praxisrenovierung ist erfolgt, und wir sind sehr glücklich in den neuen Räumlichkeiten.
Durch die Entfernung des Blumenbeetes am Fenster konnten nun zwei voneinander getrennte Anmeldebereiche geschaffen werden, die für eine größere Diskretion sorgen. Rezepte und Dokumente werden von mir nicht mehr im Thekenbereich unterschrieben, sondern auf einem gesonderten Tisch im Hintergrund. So kann mir kein Patient mehr über die Schulter schauen und versehentlich Informationen erhalten, die diskret sein sollten. Unsere Dokumentation ist nun völlig papierlos und alte Karteikarten stehen an einem sicheren Ort. Die Anmeldung ist aus diesem Grunde sehr viel geordneter.
Meine Mitarbeiterinnen waren sich bei der Entrümpelung für nichts zu schade. Super!
Aber auch die entstandene Atmosphäre unserer Räumlichkeiten halte ich für gelungen. Die Farbgebung mit rotem Fußboden, dessen Farbe sich auch in der Theke wiederfindet, zusammen mit weißem Holz, satinierten Glasplatten und grauer Teppichbodeneinlage im hinteren Bereich der Anmeldung freut mich besonders. Ich hoffe, dass Sie sich wohl fühlen, und wir heißen Sie herzlich willkommen.
Nun aber noch die wichtigsten Neuigkeiten zum Thema Impfen:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns!!
Birgitta Behringer und das Praxisteam
Der Impfkalender für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene (Tabelle 1) umfasst Impfungen zum Schutz vor Tetanus (T), Diphtherie (D/d), Pertussis (aP/ap), Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Poliomyelitis (IPV), Hepatitis B (HB), Pneumokokken, Meningokokken, Masern, Mumps, Röteln (MMR), Varizellen sowie gegen humane Papillomviren (HPV) und für = 60-Jährige gegen Influenza und Pneumokokken
Quelle: Robert-Koch-InstitutErscheinungsdatum: August 2010
» Download Impfkalender 2010 (PDF-Format, 55 KB)
Handreichung für Patienten und Angehörige bei Aufnahme ins Palliativnetz BochumIn unserem Netz arbeitet Ihr Hausarzt zusammen mit Palliativärzten, Palliativschwestern, ambulanten Hospizdiensten, Pflegediensten, Apotheken , der Palliativstation im Bergmannsheil, der Hämatologie/Onkologie & Palliativmedizin der Augusta-Kranken- Anstalt und dem Hospiz St. Hildegard. Im Team haben wir viele Möglichkeiten, uns auf Ihre persönlichen Sorgen einzustellen. Wir wollen es Ihnen ermöglichen, daheim zu bleiben, wir möchten uns um Ihre Ängste, Ihre Schmerzen, ihre Luftnot, Ihren Hunger und Ihren Durst kümmern. Ihr Vertrauen ist uns eine Ehre.
Viele unserer Patienten leiden an chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung (COPD), koronarer Herzkrankheit und Bluthochdruck. All diese Erkrankungen haben zum großen Teil mit dem Rauchen von Zigaretten zu tun. 27% aller Deutschen rauchen Zigaretten, und jährlich versterben 140000 Menschen an Krankheiten, die durch das Rauchen mit verursacht werden.
» weitere Informationen zur Raucherentwöhnung
Bei einer Reise kommen wir an fremde Orte und sind mit neuen Lebensumständen konfrontiert. Wir unterscheiden Inlandsreisen, Auslandsreisen und Fernreisen.
Die Beratung für Inlandreisen ist zum großen Teil noch eine Leistung, die von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wird hinsichtlich der Empfehlungen zu Impfungen und schon bestehenden Gesundheitsstörungen. Bei Auslandsreisen ist dies meist nicht der Fall.
» weitere Informationen zur Reisemedizinischen Gesundheitsberatung
Zu den wichtigsten Aufgaben eines Palliativarztes gehört die gute Behandlung von Schmerzen. Hierzu stehen uns verschiedene Mittel zur Verfügung wie die
» weitere Informationen zur Schmerztherapie in der Palliativmedizin
Unser besonders Anliegen ist es, dass Sie sich rundum wohl fühlen und gesund bleiben. Darum bieten wir Ihnen unsere Vorsorgeangebote an, impfen und schulen Sie und sind in unserer Sprechstunde jederzeit für Sie da.
Gerade in diesen Herbst und Wintermonaten sind wir besonders anfällig für Infekte. Wenn Sie zusätzlich Ihre körpereigene Abwehr steigern und Erkältungskrankheiten vorbeugen möchten, oder nach Infekten wieder schneller auf die Beine kommen möchten, empfehlen wir Ihnen unsere Immunkur.
Die homöopathische Behandlung ist eine eigenständige, auf Arzneireizen beruhende Stimulations- und Regulationstherapie, deren Ausgangspunkt in der Homöopathie Samuel Hahnemanns begründet liegt. Die Immunkur zur Stärkung des Immunsystems dient der Verhinderung von Rezidiven primärer Infektionskrankheiten und deren Chronifizierung.
Die Immunkur verbessert die Funktionen der körpereigenen Schutzsysteme. Sie mobilsiert die Aktivität der Immunzellen und fördert die Freisetzung spezieller Abwehrstoffe.
Wenn Sie Interesse haben, sprechen Sie uns an!
| Uhrzeit | Mo | Di | Mi | Do | Fr |
| 08:00 - 11:00 | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| 15:00 - 16:30 | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() | ![]() |
| sowie nach Vereinbarung | |||||